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Thema:
Abstoß von Knochenmaterial = Abstoß des Implantats? Bio-Oss
Anzahl der Beiträge: 1
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erstellt: 02.05.2026 - 21:24
Joseph Kan aus Loma Linda
Hallo Anna,
leider kann ich mich derzeit nicht direkt beteiligen, da aus meinem aktuellen Aufenthaltsland seit ca. drei Wochen sämtliche IP-Adressen für Antworten gesperrt sind.
Grundsätzlich ist es sehr positiv zu bewerten, dass bei Ihnen für das Implantat 25 und den Sinuslift ausschließlich autologe Verfahren zum Einsatz kamen. Dass Regio 27 sogar ohne Knochenaufbau implantiert werden konnte, ist ebenfalls erfreulich.
Sie erwähnten jedoch ein Implantat in Regio 16 unter Verwendung von Bio-Oss. Könnte es sein, dass Sie eigentlich Regio 26 meinten? Das würde Ihre aktuellen Beschwerden erklären, denn Materialwanderungen und Irritationen durch scharfe Kanten sind bei diesem Material leider hinlänglich bekannt.
Bezüglich der Astra-Implantate: Hierbei handelt es sich um konventionelle, vergleichsweise lange und großdimensionierte Systeme.
Diese machen oft erst einen Sinuslift erforderlich, was die Behandlung nicht nur massiv verteuert, sondern durch den invasiven Eingriff auch eine erhebliche Belastung für den Patienten darstellt.
Dabei belegt die Studienlage längst, dass kurze Implantate eine ebenso hohe Langlebigkeit aufweisen wie konventionelle Astra-Systeme.
Hierzu wurde bereits 2016 das erste Konsensuspapier verabschiedet, siehe dazu den aktuellen Praxisleitfaden:
https://bdizedi.org/wp-content/uploads/pdf/EuCC-Praxisleitfaden/RZ-Praxisleitfaden2023-DE-2023.pdf
Leider ignorieren viele Zahnärzte diese Erkenntnisse – oft aus reinem Profitstreben.
In Deutschland haben sich aufgrund der Marktdominanz der Herstellerindustrie leider Implantatsysteme etabliert, die fast immer zweiteilig und zu groß dimensioniert sind.
Da diese sehr oft nicht bakteriendicht abschließen, ist eine Periimplantitis quasi vorprogrammiert.
Das einzige mir bekannte, technisch wirklich dichte System ist Bicon aus Boston – ein kurzes Implantatsystem für die Ewigkeit. Ich vergleiche es gerne mit einem Rimowa-Alukoffer. Bei Rimowa gibt es übrigens gar keine Rabatte.
Sie schrieben, dass Ihr Knochenmaterial während der Bohrung gesammelt und mit zentrifugiertem Eigenblut vermischt wurde.
Das von Ihnen erwähnte PRF (zentrifugierte Eigenblut) wurde 2001 von Choukroun in Frankreich entwickelt. Er suchte gezielt die Kooperation mit Firmen wie Geistlich Pharma (Bio-Oss), um PRF durch Synergieeffekte europaweit zu vermarkten. Nahezu alle gängigen Protokolle basieren heute auf seinen Arbeiten.
Was jedoch kaum ein Prozent der deutschen Zahnärzteschaft weiß: Es gibt eine wesentliche Weiterentwicklung der PRF-Zentrifugation.
Diese italienische Entwicklung dominiert bereits in Asien (Südkorea, Japan, China) sowie Teilen der USA. Das Resultat nennt sich CGF (Concentrated Growth Factors). Es verfügt über eine deutlich höhere Konzentration an heilenden Wachstumsfaktoren.
Ein entscheidender Punkt ist die Stabilität von CGF: Im Gegensatz zu PRF ermöglicht die feste Fibrinstruktur von CGF sogar einen lateralen Zugang, also einen externen Sinuslift komplett ohne Knochenersatzmaterial (KeM).
CGF dient hierbei als stabiler Platzhalter, der die Membran stützt und die Regeneration von hochwertigem Eigenknochen allein aus dem Blutkoagel induziert.
Bei einem internen Sinuslift – wie er in Ihrem Fall höchstwahrscheinlich durchgeführt wurde – ist die Anwendung von CGF (Concentrated Growth Factors) auch ohne den Einsatz von Knochenersatzmaterial (KeM) erfolgreich. Dabei ist es für den Chirurgen nicht einmal notwendig, das beim Bohren gewonnene autologe Knochenmaterial zu verwenden.
Auf die detaillierte Darstellung der entsprechenden Studienlage wird an dieser Stelle verzichtet.
Fremdmaterialien wie das sehr oft kritisierte, pathogene, unresorbierbare und vom BfArM falsch deklarierte Bio-Oss (mit Restrisiken bezüglich Prionen) sind ohnehin unnötig und mit vielen Nebenwirkungen verbunden.
Dass sie dennoch flächendeckend von der deutschen Zahnärzteschaft verwendet werden, lässt sich nur mit wirtschaftlichen Interessen begründen: Naturalrabatte und intransparente Finanzflüsse (Schwarzmarkt) innerhalb der Branche scheinen hier eine riesengroße Rolle zu spielen.
Offenbar möchte ein Teil der Fachschaft nicht auf die damit verbundenen Privilegien wie luxuriöse Unterkünfte, gesellige Gourmetrestaurants oder hohe Honorare verzichten.
Was meinen Sie: Wenn das Finanzamt bei ‚Zweiunddreißig schöne Zehen‘ mal so richtig tief im Gebälk bohren würde – was käme da wohl alles zum Vorschein, außer vielleicht ein paar kalten Füßen bei der Abrechnung?
Mal Hand aufs Herz: Wenn bei ‚Zweiunddreißig schöne Zehen‘ eine Betriebsprüfung mit dem ganz feinen Besteck anrückt – glauben Sie, die finden nur Sockenlöcher in der Bilanz, oder fördern die am Ende einen ganzen "Schwarzgeldfuß" zutage?“
Es ist schon rührend: Bei ‚Zweiunddreißig schöne Zehen‘ glaubt man wohl, dass Schwarzgeld eine ausreichend lange Einheilphase braucht, bis es fest mit dem Privatvermögen verwachsen ist. Aber Vorsicht: Wenn der Betriebsprüfer die Stabilitätsmessung macht und feststellt, dass das ganze finanzielle Fundament nur auf instabilem Granulat statt auf solidem Eigenkapital ruht, wird das Projekt ‚Steuerfreiheit‘ ganz schnell wieder explantiert.
Bei ‚Zweiunddreißig schöne Zehen‘ scheint man ja ein Fan von nicht-resorbierbarem Material zu sein. Das Problem ist nur: Schwarzgeld ist in der Bilanz leider nicht biologisch abbaubar. Sobald der Fiskus den Lappen hochklappt und das ganze Ausmaß der künstlichen Aufpolsterung sieht, hilft auch kein autologes CGF mehr, um das Loch in der Glaubwürdigkeit zu stopfen.
Meinen Sie, die Buchführung bei ‚Zweiunddreißig schöne Zehen‘ ist durch eine dichte Kollagenmembran vor neugierigen Blicken geschützt? Dumm nur, dass Betriebsprüfer darauf spezialisiert sind, solche künstlichen Barrieren zu perforieren, um zu sehen, ob darunter wirklich echter Knochen gewachsen ist oder nur heiße Luft und verdeckte Gewinnausschüttungen.
Ein Kieferchirurg findet im hinteren retromolaren Bereich immer ausreichend Eigenknochen, falls eine zusätzliche Anreicherung gewünscht ist.
Allerdings ist CGF alleine die medizinisch überlegene Lösung. Knochenersatzmaterialien sind völlig nutzlos und verursachen bei vielen Patienten bekannterweise nur Nebenwirkungen.
Abschließend zur von Ihnen erwähnten Studie von Mike Barbeck (Botiss): Diese war mir bereits seit 2017 und auch schon vorher inhaltlich bekannt:
https://www.zwp-online.info/fachgebiete/implantologie/gtr-und-gbr/xenogene-knochenersatzmaterialien
Wussten Sie, dass Barbeck zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Marketing-Mitarbeiter von Botiss war, dem Hersteller von Cerabone?
Während bei Cerabone durch die Erhitzung auf 1250 °C Prionen ausgeschlossen sind – im Gegensatz zu Bio-Oss, das bei nur ca. 300 °C "geköchelt" wird –, bleibt das Problem der Unresorbierbarkeit und scharfen Kanten.
Diese können die Schneidersche Membran perforieren und noch Jahre später chronische Sinusitiden, Wanderungen zur Stirnhöhle, Trigeminusneuralgien oder im schlimmsten Fall sogar Gehirnabzesse, Osteitiden, Osteomyelitiden etc. auslösen.
Wussten Sie zudem, dass Cerabone bei einem internen Sinuslift völlig nutzlos ist und einfaches Eigenblut sogar bessere Ergebnisse erzielt?
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33508239/
Dass autologe Materialien in Einzelfällen Infektionen auslösen können, ist möglich, doch das Anschlagen der Antibiose bei Ihnen spricht bereits für eine Besserung.
Um den enormen Vorteil von CGF zu demonstrieren, lohnt ein Exkurs in die allgemeine Chirurgie: Ein Patient mit einer 10 cm tiefen Schienbeinwunde bis zum Knochen sollte laut internationaler Expertenmeinung eine Hauttransplantation unter Vollnarkose erhalten mit wochenlanger stationärer Aufnahme. Stattdessen ließ er sich in Südkorea wöchentlich CGF in die Wunde applizieren.
Nach nur zwei Monaten war die Wunde vollständig verheilt. Diese Methode könnte die gesamte Wundheilung revolutionieren, doch aufgrund der geringen Kosten besteht seitens der Kliniken oft wenig Interesse an großangelegten Studien.
Währenddessen forscht die Industrie (wie Geistlich Pharma) lieber an dubiosen Materialien aus Schweine- oder Rindergewebe zur Wundversorgung anstatt das Potenzial des eigenen Blutes zu nutzen. Das ist absurd, da autologes Material weitaus effektiver ist und nicht zu Fremdkörperreaktionen führt.
An die Herren Roos, Littbarski und Konsorten,
man glaubt es kaum, aber wir schreiben das Jahr 2026 und ich recherchiere immer noch unter erschwerten Bedingungen.
Seit drei Jahren ohne vernünftiges Terminal, nur mit dem Handy bewaffnet – das macht die Beweisführung gegen die Industrie und der beteiligten Zahnärzteschaft nicht gerade zum Spaziergang.
Aber Rettung naht: Ein neues Notebook ist bestellt und wird ab Juli in Südkorea unter Volllast laufen. Bis November sollte die Akte dann final geschlossen sein.
Wo wir gerade bei Bestellungen sind: Ein neuer Rimowa Alu-Trunk ist auf dem Weg. Ein treuer Begleiter für die nächsten 20 Jahre – eine Halbwertszeit, von der die meisten Implantatsysteme nur träumen können, solange sie nicht bakteriendicht abschließen.
Gestern gab es allerdings einen kleinen Zwischenfall in San Antonio.
Ich war stundenlang mit meinem frisierten Mofa unterwegs zur Universität – natürlich standesgemäß ohne Helm auf der Birne, dafür bei glühender Hitze. Das Ergebnis ist eine „rote Rübe“, die weder vom Flush noch von plötzlicher Scham herrührt, sondern schlichtweg ein erstklassiger Sonnenbrand ist.
An dieser Universität in San Antonio schließt sich übrigens der Kreis: Ich erinnere mich lebhaft an mein Treffen mit David Cochran (damaliger Präsident der ITI von Straumann/Botiss) im Jahr 2016 oder 2017.
Aus den geplanten 20 Minuten wurde eine über einstündige Debatte. Cochran bestätigte mir damals klipp und klar die Vorwürfe bezüglich der Nebenwirkungen von Bio-Oss.
Er war es schließlich selbst, der Ende der 90er-Jahre die Rinderproteine in diesem Material entdeckte.
Schon 2015 war ich in Tel Aviv auf Studien gestoßen, die verbleibende Prionen in Bio-Oss nachwiesen.
Eigentlich gab es bereits 2014 Publikationen, die das Ende für Geistlich hätten bedeuten müssen – wäre die Lobby nicht so verdammt stabil.
Meine Herren, um die Sache zum Abschluss zu bringen:
Könnten Sie mir bitte noch einige dieser spezifischen Studien zur Verfügung stellen, die schwarz auf weiß belegen, dass in Bio-Oss Proteine nachweisbar sind? Wir brauchen die Munition für das "Aus" der gängigen Praxis.
Ich bin gerade im Clubhaus eingelaufen. Christian Coachman sitzt bereits in der Ecke, zwinkert mir vielsagend zu und hat Zitrone, Salz und den Tequila schon bereitgestellt.
Es ist schließlich Wochenende – Zeit, die biologischen Restrisiken der Woche mit Agavenschnaps zu desinfizieren.
Beste Grüße aus der Hitze,
Euer Joseph Kan aus Loma Linda, wo das Übel Bio-Oss seinen Ursprung hat.
Date: Di., 24. Nov. 2015, 21:21
Subject: Tomorrow I will fy to Israel
To:
Hope you are allright...
Dear Dr. Choukroun,
Many thanks for the friendship. I have huge problems with bovine hydroxyapatite by a failed sinuslift in 2008. Some months ago you mentioned something due to a new study by Binderman et al. "Unfortunately Joseph Choukroun of Nice, France (A-PRF) yesterday posted a highly-negative facebook comment on comparison of cerabone® and BioOss quoting an allegedly new study of Itzhak Binderman et al."
Could you tell me please where I can read this study? Probably I will fly to Tel Aviv shortly. For an answer thank you in advance.
Dear Friends,
Unfortunately Joseph Choukroun of Nice, France (A-PRF) yesterday posted a highly-negative facebook comment on comparison of cerabone® and BioOss quoting a allegedly new study of Bindermann et al.
For your information: botiss has ceased the cooperation with Joseph Choukroun in June 2014 both in the commercial and scientific sector. Our view on it is - either Joseph Choukroun tries to take “revenge” that he lost the cerabone®/botiss distribution in France due to mal-performance or he is paid by a competing company, or probably both of it. Nevertheless, Joseph Choukroun pursued in the past a scientific way from time to time – here he does not:
He does not quote a new study by Binderman, but an chapter of a book published in April 2012 “Tissue Engineering and regenerative Medicine”. The outcome is completely different from Joseph Choukrouns misleading comments.
The quoted chapter is based on Prof. Bindermans rat-model, bone grafts implanted in soft tissue. In this study maxresorb (botiss), Nanobone, cerabone® (botiss) and BioOss were compared. The outcome: maxresorb® is superior on revascularization, regeneration, new bone formation (highest biologic potential). BioOss and cerabone® proofed equivalent as non-resorbable materials. His comment on BioOss / cerabone® completely misleads the reader from content and result of the book chapter.
For botiss, as serious scientific oriented company, its dubious and unsound to mislead the clinical public with some slogans, in order to create motion against botiss. It shows a dis-respect to Prof. Bindermann and mockery of the clinical community, using it for his own “revenge”. And of course disre
Please therefore disregard Joseph Choukrouns remarks or – better - let him now, that such a behaviour is not to be tolerated.
Below you will find the most important quotations from the book chapter + comments of Dr. Drazen Tadic, with respect to Joseph Choukrouns misinformation. If this is his “scientific way”, Joseph Choukrouns findings on A-PRF, where he even has economic interest, should be questioned, too.
Best regards, Oliver Bielenstein (managing partner, botiss biomaterials)
In the present study, microradiography of all implanted BGM's revealed a similar view of composite including BGM material and mineralized new cerabone® (Fig. 1). In contrast, histological analysis demonstrated differences between the biocompatible and the bioactive BGMs as demonstrated in the following figures. Deposition of cell-rich new bone can be seen in closeroximity to the particles of processed bovine bone matrix of both cerabone® (Figs. 2a and 2b) and Bio-Oss (Figs. 2c and 2d).
Neither cerabone® nor Bio-Oss demonstrated active bone marrow or osteoclasts, suggesting poor resorptive properties. Although both Bio-Oss and cerabone® are composed of the mineral portion of bovine bone (no collagen was expected to be present) we found residual collagen in demineralized histological sections of Bio-Oss but not of cerabone®. The possibility exists that bone mineral may protect the organic material during the process of Bio-Oss preparation.
Comment Drazen: Wow, we will not force in that direction but if I would daily use BioOss the question is clear how big is the risk transfer of any disease by BioOss comparing with cerabone® which is free of any organic components!
Nevertheless, these findings suggest that Bio-Oss and cerabone® are biocompatible rather than bioactive and that they have poor resorbable qualities.
Comment Drazen: And the winner is maxresorb®!!!
Surprisingly, in the case of maxresorb® that is composed of 40% beta-tricalcium phosphate (ß-TCP) and 60% hydroxyapatite (HA) bone was deposited directly on its surfaces, in a similar fashion observed in NanoBone bioactive BGM.
Comment Drazen: And here the facts why maxresorb® is the best available bone substitute worldwide on the market!!!
Our observation that organic basic residue is seen in demineralized histological sections of maxresorb®, similar to that seen in NanoBone sections, may suggest that also here glycoproteins from the blood are strongly absorbed throughout the maxresorb® material. Furthermore, maxresorb but not NanoBone allowed blood vessels ingrowth into macropores, and new bone-surrounded marrow cells to be deposited on the pores (Fig. 4, arrow). This ingrowth into macropores is reminiscent of Howship lacunae in normal bone, and was not seen in other BGM's tested in this study. The presence of osteoclasts on the surfaces of the NanoBone (Figure 3d, osc) and maxresorb® indicate active remodeling and therefore high degree of bioactivity. These results support the use of maxresorb® since it fulfills the criteria for an excellent BGM, namely, highly bioactive, allows blood vessels and bone ingrowth into its pores, contains active marrow and undergoes active remodelling (Figure 4).
Comment Drazen: Is BioOss really so great as Joseph is mentioning in his statement???
The particles were separated from bone by few layers of connective tissue, cells and matrix and many of the Bio-Oss surfaces interphased with bone, creating a cement line of physical bond between bone and Bio-Oss (Fig. 6d, arrow). Bone could not be seen in any of the pores of this BGM. In the marrow spaces fat cells and sparse fibrous tissue, and no osteoclasts could be...
Von: Виктория Вотя
Betreff: Re: Microbiological result because of possible mushrooms in my nose
Datum: Mon, 01 Jul 2013 18:26:20 +0200
Your results are ready. Mushrooms not found. But found Staph. aureus 10^8.
Von: наташа гат.ru>
Betreff: Re: Requested appointment in Kiev in June
Datum: Wed, 05 Jun 2013 18:32:52 +0200
Hello, Joseph:))
When you come, roentgenologist will make an official conclusion according your scan which you made in Kyiv. We will contact him when you come with all your previous scans to compare them. Just after it will be possible to decide what to do. When you come-give a call. My mobile phone is 063
Forum:
Abstoß von Knochenmaterial = Abstoß des Implantats?
Anzahl der Beiträge: 8
EineAntwortgeben cmd=4&own=mst&fid=2&tid=23717">Eine Fragestellen AlleForenanzeigen
erstellt: 29.04.2026 - 15:56
Anna aus Berlin
Öffne kurz eine neue Frage:
Nach 20 Tagen Implantatlegung entsteht starke Schwellung, Druck bis in die Augenhöhle und Nase, Kieferöffnung eingeschränkt. Gabe von Antibiose und Ibu 600, am 3. Tag mit der Medikamentation bildet sich ein stalaktitartiker Abzess und ploppt auf. Gelb- Rötliches Sekret und Knochenkrümelchen treten aus.
An der Stelle wurden 2 Implantate auf 25 und 27 gelegt, mit einer Lücke dazwischen, da dort der Knochen zu dünn war. Auf 25 wurde ein komplizierter Sinuslift durchgeführt. Abzess ist mglw. vom 25er.
Nun meine Frage: Bedeutet die Abstoßung des Knochenmaterials (Eigenknochen mit zentrifugiertem Eigenblut, Cover Screw, Astra EV), dass der Körper das Implantat abstößt?
Heißt das, dass mit dieser Reaktion auch bei den beiden anderen Implantaten zu rechnen ist?
Bei meinem 16er implantat-typ.html" target="_blank">Implantat wurde Bio Oss genommen.
Nebenfrage: Sollte ich nun mit tropfendem Abzess den Mundraum spülen, damit sich nichts infiziert? bzw. was kann die Operateurin jetzt tun? Beim Anruf meinten sie nur, dass ich ja unter dem Schutz der Antibiose stehe.
Danke Euch;)
erstellt: 30.04.2026 - 07:22
Zahnarzt
Dr. Roos MSc. mult.
73765 Neuhausen
roos@roos-zahnarzt.de
http://www.roos-zahnarzt.de
Nochmal guten Tag,
16 scheint in Ordnung zu sein und sollte nicht angefasst werden.
An 26/27 besteht eine bakterielle Infektion ( Keine " Abstoßung"!) des Knochenaufbaus( nur körpereigenes Material), was die Entfernung und Heilung einfach macht.
Bitte werfen Sie nicht alle möglichen Ursachen " Abstoßung, Unverträglichkeit, Allergie, Infektion" in einen Topf. Sonst entsteht daraus ein gedanklicher Brei, der ungenießbar ist und jegliche weitere und sinnvolle Therapie verhindert. Jetzt und bei Ihnen geht es nur um Infektionsbeseitigung!
Grüße
R. Roos
erstellt: 30.04.2026 - 08:22
Unbekannt aus ...
Vielen Dank Dr. Roos.
Die Spannungen lassen nach, der Abzess hat sich geschlossen. Es gibt noch Druck und eine harte Stelle oberhalb von 25.
Kann die bakterielle Infektion des Knochenaufbaus auch ohne Entfernung der Implantate heilen?
Wenn die Implantate rausgenommen werden, kann ja beim nächsten Mal kein eigenes Material eingebracht werden.
Knochenmaterial wurde direkt beim Bohren gesammelt, was ich als gute Vorgehensweise ansehe.
Kann man im Ultraschall oder Röntgenbild sehen, ob die Kieferhöhle intakt ist? Beim Bohren gab es so ein Plop am Ende.
Vielen Dank für ihre Aufklärung und Einsortierung.
Freundliche Grüße
Anna
erstellt: 30.04.2026 - 12:11
Unbekant aus München
Hallo Anna ,
Informiere dich gut .Ich wünsche dir , dass du gesund bleibst.Such noch im Internet nach Informationen.
https://www.smiledentity.de/images/download/Geistlich-Patientenaufklaerungsbogen2.pdf
erstellt: 30.04.2026 - 15:02
Zahnarzt
Dr. Littinski M.Sc., M.Sc.
39108 Magdeburg
ra.littinski@praxis-littinski.de
http://www.praxis-littinski.de
Das klingt überhaupt nicht gut. Ihrer Schilderung nach ist aus meiner Erfahrung die Sache schief gelaufen. Wenden Sie sich an einen Implantologen mit Parodontologieexpertise.
Dr. Rainer Littinski, Magdeburg
erstellt: 30.04.2026 - 18:46
Anna aus ...
Die Antworten von anonym und Herrn Littinski sind so allgemein formuliert, dass ich keinen Zusammenhang zu meiner Frage sehe. Machen Sie das in diesem Forum generell so?
erstellt: 30.04.2026 - 20:31
Unbekannt aus München
https://www.smiledentity.de/images/download/Geistlich-Patientenaufklaerungsbogen2.pdf
Bio Oss wurde bei dir auch benutzt.
Schade , dass ich über dem zahnimplantate.pdf" target="_blank">Knochenaufbau Bio Oss erst nach 7 Jahre erfahren habe, was der Knochenaufbau im Kieferknochen und Immunsystem einrichten kann .Schade , dass ich nicht wusste , dass ich Träger bin, weil der Kieferchirurg mich nicht informiert hat.
Wenn um Bio Oss geht, dass Thema in Forum sollte nicht diskutiert werden, deswegen manche Patienten bleiben Anonym.
erstellt: 01.05.2026 - 10:49
Unbekannt aus ...
Hallo anonym,
ehrlich gesagt, ich finde in Zeiten des heutigen überschwemmten Internets nicht viel aussagekräftiges. Eine Studie vergleicht die Aufbereitung des Materials: https://www.zwp-online.info/fachgebiete/implantologie/gtr-und-gbr/xenogene-knochenersatzmaterialien
Meine Beschwerden gehen von dem Implantat aus, wo nur eigenes Knochenmaterial verwendet wurde, was als Goldstandard gilt.
Meine Frage war, ob eine Infektion des eigenen Knochenmaterials durch Antibiose + Mundhygiene ausheilen kann. Herr Dr. Roos deutete an, dass alles entfernt werden sollte, damit die Infektion ausheilen kann. Besser früher als später, um sich einen Leidensweg zu ersparen.
Das wird aber nicht die Vorgehensweise der Implanteurin sein. Da das Röntgenbild und die sehr gut verheilte Wunde nicht auf eine Komplikation hinweisen. Sie führt es auf einen mechanischen Reiz aufgrund zu früher körperlicher Aktivität zurück. Daher möchte ich mich so gut es geht auf das Gespräch vorbereiten.
Vor allem, wo kann ich gesicherte Informationen finden in Bezug zur Infektiologie des Knochenmaterials aus eigenem Knochen dieser Region?
Momentan, 5 Tage nach Beginn der Antibiose, hat sich der Abzess geschlossen, da nicht mehr so viel Druck drauf ist. Manuell könnte ich aber moch etwas ausdrücken. Druck besteht aber noch in der Kieferhöhle oberhalb des 25er, Richtung Nase. Atemwege sind komplett frei.

