Forum: Implantologie
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Thema:
Weißheitszahn implantieren
Anzahl der Beiträge: 3
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erstellt: 26.07.2011 - 12:44
Alfred Beckers aus Aachen
meiner Ältesten schmerzt seit längerer Zeit ein Backenzahn. Die Wurzel schaut nicht gut aus und der darunter liegende Kiefer scheint für eine Resektion nicht so gut geeignet zu sein. An dem Zahn sind nunmehr an beiden Seiten auch schon Stücke abgebrochen. Er ist also alles andere als stabil.
Nunmehr schlägt man vor diesen Zahn zu entfernen und an dessen Stelle einen noch nicht durchgestoßenen Weisheitszahn zu implantieren. Ein anderer K-Orthopäde hingegen sieht die Chancen des Anwachsens als gering an und schlägt eher vor den Zahn zu entfernen und den dahinter liegenden Backenzahn mittels Bogen in die Lücke hineinzuführen. Der behandelnde Zahnarzt meint jedoch das der Lückenschluss nicht völlig hinzubekommen wäre.
Ich bin nun verunsichert ob ein Erhalt so lange wie möglich bei einer fast 18jährigen nicht sinnvoller erscheint, als ein Implantat, oder einen Lückenschluss.
Über hilfreiche Antworten würde ich micht sehr freuen.
erstellt: 26.07.2011 - 20:36
wer auch immer diesen Weisheitszahn transplantieren möchte, sollte Ihnen die Erfolgswahrscheinlichkeit laut Literatur schildern. "Ich täts mer net mache lasse!"
Suchen Sie einen Wurzelbehandlungsspezialisten (Endodontologe) auf. Wenn dieser nicht helfen kann, Extr., dann Kfo oder Implantat.
Viele Grüße aus Magdeburg von Rainer Littinski
erstellt: 26.07.2011 - 21:10
ich würde Ihnen empfehlen einen Lückenschluss durch eine kieferorthopädische Behandlung durchführen zu lassen. Ich bin zwar kein Kieferorthopäde aber wir arbeiten sehr eng mit einem Kieferorthopäden zusammen mit dem wir schon mehrere ähnlich gelagerte Fälle wie er bei Ihrer Tochter vorliegt, behandelt haben. Die Ergebnisse waren durchweg gut.
Wenn es meine Tochter betreffen würde, würde für mich nur die kieferorthopädische Lösung in Frage kommen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen,
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. J. Frank MSc