Forum: Implantologie
Bei Zahnverlust können Ihnen Zahnimplantate mehr Lebensqualität zurückgeben. Wir möchten Ihnen weiterhelfen, wenn Sie Fragen zu Zahnimplantaten haben.
Thema:
Periimplantitis und Zahnbrücke
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erstellt: 10.06.2026 - 20:35
Ohldt aus Hamburg
Hallo,
ich leide seit meinem 25. Lebensjahr an Paradontose mit starkem Knochenabbau. Ich habe in 2022 dann Implantate bekommen (insgesamt 5), es wurde mir von meinem langjährigen Zahnarzt dazu geraten, bei dem ich von Beginn an in Behandlung bin. Der MKG, zu dem er mich schickte, sagte, das dies trotz starkem Knochenabbaus möglich sei. Ich habe seit Ende 2024 nun im hinteren OK rechts und links jeweils eine feste Brückenkonstruktion auf 2 Implantaten , aufgrund zuvoriger Freiendsituation. Die Behandlung war sehr langwierig, da 3 Implantate nicht hielten und neu gesetzt werden mussten. Im OK rechts war es besonders schlimm, dort mussten nacheinander beide neu gesetzt werden, davon ein verkürztes ganz am Ende des Kiefers schräg von unten. Als auf dieser Seite durch meinen Zahnarzt die Brückenkonstruktion mit viel Mühe und Not raufkam, hatte ich von Anfang an ein ungutes Gefühl. Auf dem Implantat ganz am Ende wurde das Ganze richtig reingedrückt und bombenfestgedreht, was sehr schmerzhaft war und auf den vorderen Implantat neben meinem Eckzahn fühlte sich der Sitz von Anfang an nicht richtig "aufgeschraubt" an, wie, um nicht zuviel Spannung zu erzeugen. Ich komme dort mit Interdentalbürste nicht richtig in den Zwischraum zw. Eckzahn und 1. Implantatkrone und am hinteren wegen dem festen Sitz nur durch einen ganz schmalen Zwischenraum der aber schräg zur Krone hin tiefer wird und immer sehr weh tut. Nun ist also seit über 6 Monaten das Gewebe bsd. um hinteren Implantat sehr entzündet und es riecht übel beim Putzen. Ich verwende schon viel Chlorhexamed. Ich wies auch die ZMP meines Zahnarztes bei der letzten prof. Zahnreinigung vor 6 Monaten drauf hin, was aber ignoriert wurde.
Nun habe ich mir eine 2. Meinung eingeholt und dieser Zahnarzt meinte, die Brücke passt überhaupt nicht richtig und es ist auch ein Nachteil mit dem schräg eingesetzten Implantat am Ende , und auch dass es durch verschiedene Hand ging, und die Brückenkontstruktion wäre vorne am 1. Implantat auch schon kaputt, und ich hätte schon Knochenabbau um den Implantaten (er hat es geröngt) und ich solle zu meinem Zahnarzt gehen und berichten, dass ich mit dieser Brücke keine richtige Pflege durchführen kann und abwarten, was er mir vorschlägt und sonst einen Gutachter aufsuchen. Ich nehme an, dass mein Zahnarzt mir weiterhin nur prof. Zahnreinigung vorschlägt und behaupten wird, dass er alles mögliche gemacht hat bei mir als speziellen Fall. Denn er hat auch Jahre zuvor auf der gleichen Seite 2 fehlende Zähne auf meinen damals noch stark paradontal geschädigten Zähnen überbrückt, bis es quasi nicht mehr ging und diese aufgrund tiefer Entzündungen gezogen werden mussten.
Ich möchte meinen Zahnarzt eigentlich gar nicht mehr aufsuchen, da ich inzwischen der Meinung bin, es wäre mir lieber gewesen, spätestens bei der Freiendsituation zu sagen, diese könne nun nur mit einer herausgenehmbaren Teilprothese überbrückt werden , die er mir ja auch angefertigt hatte, aber dann dennoch in einem weiteren von ihm anberaumten Termin mir diese Implantatlösung nahelegte mit der Begründung, ich hätte dann mehr Lebensqualität und es sei besser für die Kieferknochen. Also mir mir diese ganzen Quälerein weiter zumutete, wobei ich jetzt den Eindruck habe, dass es doch nur ums Geld verdienen ging. Gemäß Zweitmeinung würde dieser andere Zahnarzt die Brücke und Implantate auf der rechten Seite im OK erstmal entfernen lassen und es dann "vernünftig " machen lassen, wobei er sich aber auch nicht besonders als Behandler empfahl. Meine Frage ist nun, was soll ich machen ? Können Sie mir einen anderen Zahnarzt empfehlen, der diese Brücke entfernt und evlt. die Implantate ? Wie wäre der Weg, wenn ich einen Gutachter einschalten möchte ? Müsste ich meinen noch jetzigen Zahnarzt verklagen ? Vielen Dank vorab für einen Rat.

