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Thema:
Neue Teleskopprothese/Kassenpatient
Anzahl der Beiträge: 2
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erstellt: 22.07.2026 - 18:08
Louise aus Pfalz
Guten Tag, sehr geehrte Experten,
ich habe folgendes Problem :
Meine Mutter (78) hat sich eine neue Teleskopprothese im Unterkiefer anfertigen lassen. Sie hatte zuvor ca. 30 Jahre bereits eine Teleskopprothese, die nun zum Teil defekt war.
Der Zahnarzt hat die Kappen neu angefertigt und das Gebiss vermessen. Ebenso eine Bisshebung in der neue Prothese vorgenommen . Nun kommt meine Mutter mit der Bisserhöhung nicht zurecht, sie empfindet es als zu hoch, das Kauen will nicht gut gelingen, die Muskulatur ist verspannt.
Der Zahnarzt meinte, an der Höhe sei nur minimal etwas zu ändern, wenn überhaupt. Er meinte, das sei reine Gewöhnung.
Ist es tatsächlich so, dass die Bisshöhe nicht verändert werden kann ? Als Provis diente meiner Mutter die alte Prothese. Es gab also kein Probeexemplar, sondern sofort die endgültige Prothese.
Ist das der richtige Ablauf ? Und was macht man denn, wenn die Prothese so bleiben muss, aber meine Mutter nicht damit klar kommt ?
Vielen Dank für Ihre Antworten schon im voraus !
LG, Louise
erstellt: 23.07.2026 - 11:11
Das ist eine bekannte Falle. Regel ist: Die Neuanfertigung einer Prothese, die einer jahrzehntealten Versorgung folgt, sollte in den Parametern der alten entsprechen. Man kann als Behandler die alte Prothese vermessen. Das geht am besten mit der Schiebllehre nach Prof. Gutowski. Man kann sie auch in das Zahnlabor geben und der Techniker misst mit seinen Mitteln. Fragen Sie den ZA um wieviel Millimeter er den Biss angehoben hat. Ich vermute, dass er das nicht weis.
Dr. Rainer Littinski, Magdeburg


