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Thema:
Heilungsprozess nach NICO OP
Anzahl der Beiträge: 5

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erstellt: 30.03.2026 - 21:30

Maddi3105 aus Hannover

Hallo,

ich habe vor sieben Wochen eine Entfernung meines TitanImplantats gehabt, da sich darunter eine Nico gebildet hat. Ich leide seit Jahren an Symptomen wie Schwindel, Benommenheit etc. Kein anderer Arzt hat je was gefunden (war etliche Male im MRT/CT, Blutentnahmen…) , bis man vermutet hat, die Beschwerden kommen durch mein Titanimplantat im Kiefer. Tatsächlich hat man dann einen erhöhten Rantes-Wert bei mir festgestellt von 39. Ich habe mich dann für die Entfernung meine Implantats entschieden und es wurde festgestellt bei der OP, dass ich überhaupt keinen Knochen mehr unter dem Implantat hatte und nur noch fettiges Gewebe (Nico). Meine OP ist nun sieben Wochen her. Ich befinde mich aktuell also in der Heilungsphase. Leider sind meine Symptome aktuell wieder sehr präsent (Schwindel, Herzrasen…) 

Ich wollte mal fragen, wie so eure Erfahrungswerte sind?! Wann die Symptome nach einer solcher OP besser werden? Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht? 

 

Ich wäre sehr dankbar für eine Rückmeldung , da man leider sehr wenig darüber recherchieren kann. 

 

Vielen Dank und liebe Grüße 

Madleen


erstellt: 31.03.2026 - 06:31

Maria aus München

Hallo Maddi, 

Vielleicht das kein NICO war , informiere dich gut , ob du Knochenaufbau (Bio Oss) hattest.


Hallo, Nicos sind abakteriell. Nach meinen Erfahrungen entstehen sie im Weisheitszahnbereich nach deren Entfernung und der gestörten Knochenneubildung. "Überhaupt keinen Knochen mehr" spricht für eine Entzündung in der Implantatumgebung. Diese kann man aber sehr genau in einem Röntgenbild entdecken und muss nicht in der OP davon überrascht werden. Ihre Schilderung klingt sonderbar.

Dr. Rainer Littinski, Magdeburg


Ehrlicherweise muss man sagen, dass die Diagnose "NICO" auf sehr tönernen Füßen steht. Anbei eine neue Publikation.

Arch Oral Biol

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. 2026 Feb 12:186:106539.doi: 10.1016/j.archoralbio.2026.106539. Online ahead of print.

Neuralgia-inducing cavitational osteonecrosis (NICO): A scoping review of a controversial concept in orofacial pain

 Conclusions: Current evidence is insufficient to support NICO as a distinct, validated clinical entity. The substantial physical and psychological risks of surgical intervention underscore the ethical imperative to base treatment decisions on validated evidence. Rigorous, prospective research with standardized diagnostic frameworks and appropriate controls is urgently needed. Clinicians should exercise caution, prioritizing evidence-based non-surgical management.

Dr.FrankPüllen, MSc, MSc, Neu-Isenburg


erstellt: 20.10.2026 - 14:19

Angela aus Paderborn

Hallo Madleen und andere Nico Patienten,

ich kann das absolut gut nachvollziehen. Heute ist Tag 49 seit meiner Nico OP im Weisheitszahnbereich und dank einer äußerst kompetenten Praxis für Kieferchirurgie verläuft meine Heilung genau nach Plan. Wer behauptet, dass es NICO nicht gibt, ist schlecht ausgebildet und/oder informiert. Praktiker operieren NICO seit Jahren und Jahrzehnten, während Theoretiker die aseptische Knochennekrose im Kiefer noch immer für ein Gerücht halten. Es gibt sie aber, ich habe die Probe selbst gesehen. Sie sieht genauso aus wie auf den Publikationen, die man im Internet findet, z. B. von Dr. Nischwitz, Dr. Arnold und anderen. Allerdings sind so genannte Schulmediziner (bis hin zur MKG der Uni Münster) so schlecht ausgebildet, dass sie von diesem Phänomen überfordert sind. Sie können DVTs, die eine ischämische Degeneration des Kieferknochens zeigen, einfach nicht lesen. Mein Rat an alle, die das lesen: Suchen Sie sich keinen biologischen Zahnarzt, bei dem Sie befürchten müssen, dass er aus kommerziellen Motiven handelt, und auch keinen Schulmediziner, egal an welcher Einrichtung. Suchen Sie sich für die Behandlung einen Kieferchirurgen. Die kennen die Erkrankung genau. Wenn sie nämlich ein Implantat setzten wollen, stoßen sie manchmal auf diese fettgefüllten Kavitäten. Sie müssen diese dann notgedrungen behandeln. Meine Therapie war eine Eigenbluttherapie mit PRP. PRF soll aber auch gut sein. Viel Erfolg bei der Arztsuche!



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