Forum: Allgemein
Gesunde und fest sitzende Zähne geben Ihnen ein schönes und unbeschwertes Lächeln. Wir beantworten Ihnen gerne allgemeine Fragen zum Thema Zahnmedizin.
Thema:
Dry Socket - Alveolitis sicca
Anzahl der Beiträge: 1
EineAntwortgeben Eine Fragestellen AlleForenanzeigen
erstellt: 16.06.2026 - 15:39
Pb aus ...
Hallo erstmal, ich Bitte um Erfahrungen und Hilfreiche Meinungen zu meiner Leidensgeschichte.
Ich war 5 Wochen lang immer wieder zur Behandlung meines zum ersten Mal Wurzelbehandelten Zahnes. Es handelt sich um einen Molaren im Oberkiefer. Der Zahn hatte schon länger pochende Beschwerden gemacht, schien aber auf Röntgenbild und Klopftest unauffällig, sodass sie erste WKB erst spät eingeleitet wurde. Der Zahn hatte nur eine tiefere Füllung, was der einzige Verdacht war. Beim aufbohren kam sofort Entzündungsflüssigkeit entgegen, sodass der Zahn vorerst offen gelassen wurde. Nach wiederholenden Behandlungen an dem Zahn, welcher sich immer wieder entzündet und als äußert schmerzhaft erwies, erlitt der Zahn eine Perforation. Nun musste der Zahn heraus, welcher aufgrund Nähe zur Kieferhöhle, beim Kieferchirugen gezogen wurde. Nach ein paar Tagen dann starke Schmerzen. Meine Zahnärztin stellte die Diagnose trockene Alveole und legte nach kurze Anfrischung ein Kegel in die Alveole. Die Schmerzen ließen vorerst nach, kamen aber nach 2 Tagen wieder. Der Kegel wurde nochmals gewechselt. Da ich über Nacht starke Schmerzen bis hin zu den Ohren, über den Kiefer und bis zum Hals ausbreitete, entschied ich mich dafür in die MKG der Uniklinik zu fahren. Dort wurde das Zahnfach gereinigt, kürretiert und mit einem Streifen versorgt. Die Schmerzen ließen vorerst nach ein paar Tagen ab. Nach 4 Tagen war dann Streifenwechsel angesagt. Die behandelnde Ärztin legte den Streifen oberflächlich ein, damit die Wunde von unten heraus heilen kann. Leider hielt dieser meist nur 8h und lockerte sich dann, sodass ich täglichen Besuch in der Uniklinik machte. Sobald sich der Streifen lockerte nahmen die Schmerzen wieder zu. Am Wochenende dann beim Notdienst wurde der Streifen tiefer eingelegt, sodass ich wenigstens mal über einen Tag ohne Wechsel komme. Das hat erstmal gut geklappt. Der Tag darauf nahmen die Schmerzen, welche sich tief pochend äußerten wieder zu. In Ruhe aushaltbar, aber in Bewegung unerträglich. Ibuprofen half nicht mehr. Also ging ich am Tag drauf zu meinen Kontrolltermin (gestern). Die Wunde wurde nochmal angefrischt und kürriert. Zusätzlich wurde ein Kegel eingesetzt und damit dieser nicht herausfällt, das Zahnfleisch zugenäht. Die Betäubung lies nach und ich bekam auf einmal sehr starke Schmerzen. Ibuprofen zeigte keine Wirkung, es war unerträglich. Zudem fing meine Wange anzuschwellen. Über Nacht zu heute nahmen die Schmerzen bisher nur wenig ab. Sie sind immernoch pochend und stechend im Zahnfach, sowie dem Zahn dahinter. Die Schwellung hat über Nacht nochmal zugenommen. Ein Kieferhöhlenbeteiligung oder Entzündung des Knochens wurde durch ein DVT nicht bestätigt. Schon während der ganzen Reise spüre ich auch immer Druck und pochen im Zahn und dem Kieferknochen dahinter. Die Ärzte sagen, dass es eine Schmerzweiterleitung ist, da der Zahn im Röntgen unauffällig ist. Die Zahnextraktion ist jetzt 3 Wochen her.
Ich halte es kaum noch aus, kann seit mehreren Wochen nicht mehr am Leben teilnehmen oder normal Essen. Arbeiten kann ich gerade auch nicht.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiter helfen. Meinen nächsten Kontrolltermin habe ich in 2 Tage wo ich die Probleme nochmal ansprechen werde.

