Forum: Kieferorthopädie
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Thema:
Bimax-OP bei perfektem Biss aufgrund von Gesichtsasymmetrie ,wie werden die Chancen eingeschätzt?
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erstellt: 02.06.2026 - 19:32
Matteo aus München
Guten Tag,
ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit dem Gedanken einer bimaxillären Umstellungsosteotomie (Bimax-OP) und würde gerne eine fachliche Einschätzung erhalten.
Mein Biss ist nach meinem Kenntnisstand funktionell sehr gut bzw. nahezu perfekt. Allerdings habe ich eine Gesichtsasymmetrie, die sich über mehrere Bereiche des Gesichts erstreckt. Die Asymmetrie ist nicht extrem ausgeprägt und fällt anderen Menschen vermutlich deutlich weniger auf als mir selbst, dennoch belastet sie mich ästhetisch.
Unter anderem nehme ich folgende Punkte wahr:
-leichte Abweichung im Bereich der Nasenspitze bzw. des unteren Nasenanteils,
-unterschiedliche Ausprägung des Oberkiefers zwischen linker und rechter Gesichtshälfte,
-Unterschiede in der Kontur und Höhe der Jawline auf beiden Seiten,
-allgemein unterschiedlich ausgeprägte Knochenstrukturen der linken und rechten Gesichtshälfte.
Mir ist bewusst, dass eine Bimax-OP keine perfekte Symmetrie herstellen kann und dass eine gewisse natürliche Asymmetrie bei jedem Menschen vorhanden ist. Dennoch habe ich den Eindruck, dass eine operative Korrektur meine Gesichtsbalance verbessern und meine Lebensqualität deutlich erhöhen könnte.
Meine eigentliche Frage lautet daher:
Wie beurteilen Kieferchirurgen die Chancen auf eine Bimax-OP, wenn zwar eine erkennbare Gesichtsasymmetrie vorliegt, der Biss jedoch funktionell unauffällig oder sogar perfekt ist? Werden Patienten in solchen Fällen in der Regel direkt abgelehnt, oder gibt es auch innerhalb Deutschlands bzw. Europas (EU) Chirurgen, die bei entsprechender Diagnostik und ausreichender Asymmetrie eine operative Korrektur in Betracht ziehen?
Ich habe die Sorge, dass Ärzte allein aufgrund des guten Bisses von vornherein von einer Behandlung abraten, obwohl die Asymmetrie mehrere Bereiche des Gesichts betrifft.
Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

