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Forum: Implantologie

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Thema:
Implantate im Unterkiefer
Anzahl der Beiträge: 4


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Bisherige Beiträge

erstellt: 15.02.2009 - 11:05

Frederick aus

Guten Tag,
bei mir fehlen im Unterkiefer die letzten 3 Backenzähne. Diese sollen jetzt durch einen Zahnersatz ersetzt werden. Mein Zahnarzt möchte dort nur eine „Brücke” einsetzten. Ich habe bislang gedacht, dass eine Brücke nur zwischen 2 bestehenden Zähnen eingesetzt werden kann, um richtigen Halt zu haben. Ich möchte viel lieber Implantate dort haben, weil ich glaube das Implantate viel sicherer sind. Mein Zahnarzt mein, es wäre nicht üblich und könnte dort nur unter großen Schwierigkeiten Implantate eingesetzt werden. Jetzt weiß ich aber auch das mein Zahnarzt kein Implantologe ist. Was halten Sie von so etwas? Sind Implantate im hinteren Bereich schwierig?

Hallo Frederick,
ob die Implantation schwierig ist oder nicht, kann man auf die Ferne nicht beurteilen, das hängt davon ab, ob der Kieferknochen schon geschrumpft ist oder nicht. Mit modernen Methoden lassen sich aber in fast allen Situationen Implantate einbringen. Nur weil es evtl. schwierig ist, ist es keineswegs unmöglich. Das sollte allerdings ein Zahnarzt/Zahnärztin beurteilen, der/die mit Implantaten gut vetraut ist.
Eine "Brücke" im Unterkiefer, wenn die letzten drei Zähne fehlen, ist entweder eine ungenaue und etwas irreführende Bezeichnung für eine heruaunehmbare Prothese, oder es ist eine sog. Freiendbrücke gemeint. Diese hat nach hinten einen freischwebenden angehängten Zahn und ist aus mechanischer Sicht sehr problematisch. Ich denke, bei Ihnen liegt die klassische Situation vor, in der man über Implantate ernsthaft nachdenken sollte. Erfahrene behandler finden Sie u.a. auf diesen Seiten.
Besten Gruß, Florian Stephenson

Lieber Frederick,

jeder Zahnarzt hat für gewisse Situationen seine " Lieblingstherapie". Diese ist abhängig von seinem Ausbildungsstand und seinen Erfahrungen. Man kann nicht pauschal sagen ,dass Implantate im hinteren Bereich schwierig sind. Es hängt von den Strukturen des Knochens, des Nerverlaufs, der Mundöffnung und vielen anderen Dingen ab. Auch wenn es sich kompliziert anhört, ist diese erste Voruntersuchung durch einen erfahrenen Spezialisten schnell geschehen. Danach sollte einausführliches Beratungsgespräch über Vor-und Nachteile, Kosten ,evtl.Vorgehen und Risiken stattfinden. Danach können sie sich -perfekt und seriös beraten- entscheiden,ob sie die Implantatherapie, oder die "Lieblingstherapie" ihres Zahnarztes bevorzugen.

Mit viele lieben Grüßen

Dr. Christoph Carl  M.Sc.

Hallo Frederick,

im Unterkiefer gibt es 2 Dinge, die eine Implantation schwierig machen können. Einerseits kann die Knochenhöhe über dem Unterkiefernerv gering sein und andererseits kann die Knochenbreite zu gering sein oder es können Einziehungen im Knochen bestehen. Aber in nahezu allen Fällen können Implantate gut und sicher eingebracht werden.
Insbesondere wenn es sich um eine einseitig kürzere Zahnreihe handelt, ist eine Implantation sinnvoll, denn eine herausnehmbare Konstruktion bietet sowohl in der Statik wie auch in der Funktion viele Nachteile.

Viele Grüße,

Christian Buhtz


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