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Gesunde und fest sitzende Zähne geben Ihnen ein schönes und unbeschwertes Lächeln. Wir beantworten Ihnen gerne allgemeine Fragen zum Thema Zahnmedizin.

Thema:
Schmerzen durch Provisorium nach Extraktion
Anzahl der Beiträge: 9


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Bisherige Beiträge

erstellt: 02.02.2011 - 16:08

Dana aus Frankfurt

Mir wurde im Oberkiefer der Zahn neben dem Schneidezahn gezogen und die Zähne rechts und links daneben abgeschliffen und ein Provisorium eingesetzt. Seit dem Behandlungstag habe ich Schmerzen im Bereich der Wunde. Das Provisorium drückt an dieser Stelle, ist sehr druckempfindlich, essen dadurch fast unmöglich. Schmerztabletten helfen nur kurzzeitig. Die Schmerzen strahlen mitlerweile in den gesamten Oberkiefer aus, sind auch nachts sehr stark. Mein Zahnarzr meint das alles in Ordnung ist, Schmerzen seien auch im "Normalbereich". Wielange soll ich diese Schmerzen noch aushalten? Mein Magen rebelliert schon von den vielen Schmerzmitteln!!!

Guten Abend Dana

Wie lange haben Sie die Schmerzen schon?
Ein paar Tage kann im schlimmsten Fall ein Schmerz vorhanden sein.
Dann aber sollte Ruhe einkehren.(Handlunsbedarf spätestens Tag 3)
Da Provisorium muss abgenommen und sie Wunde inspizirt werden. So kann gesehen werden ob eine Wundheilungsstörung vorliegt.
Vielleicht drückt das Brückengleid auch zu stark auf die Umgebung.Es ann dann gezielt entlastet werden.
Bestehen sie auf Abnahme des Provisoriums .

Viel Erfolg
Dr. Rolf Fankidejski,MSc

erstellt: 04.02.2011 - 21:34

Dana aus Frankfurt

Hallo, Schmerzen dauern nun schon über eine Woche. Habe vor 2 Tagen mit Amoxicillin 1000 begonnen, bekomme aber Durchfall und Bauchkrämpfe davon. Liegt sicher auch an der begrenzten Nahrungsaufnahme und der Schmerzmittel.
Mein Zahnarzt möchte nun am Montag das Provisorium abmachen, die Wunde neu "einbluten",einen Streifen einlegen und dann 2-3 Wochen ohne Provisorium abheilen lassen. Wie soll ich diese Zeit ohne Zähne überstehen, muß jeden Tag zur Arbeit?
Danke für Ihre Antwort
Claudia

erstellt: 04.02.2011 - 21:42

S.S, aus München

Hallo, Bin auch seit 4 Wochen ohne Zähne im Frontbereich, seelisch am Ende. Mein Hausarzt hat mich krankgeschrieben, ist natürlich auch keine Lösung für länger, aber in der Not ....? Wie es weitergeht weiß ich nicht. Habe in 3 Wochen einnen Termin für Abdrücke.
Mein Zahnarzt sagt das ist normal so, da muß ich durch. Unmenschlich!!!1
S.S.

erstellt: 04.02.2011 - 21:46

Walter aus Mainburg

Guten Abend!
Verstehe das Problem nicht. Ein Provisorium ist immer möglich, sollte auch niemals Schmerzen verursachen, sodern im Gegenteil die Wunde schützen und auf die spätere Versorgung vorbereiten. Wechseln Sie den Zahnarzt!
Walter


erstellt: 06.02.2011 - 00:04

Luisa aus Nordrhein-Westfalen

Hallo, S.S. aus München,
so etwas habe ich ja noch nie gehört, dass ein Patient wochenlang ohne Frontzähne herumlaufen muss. Ich habe zahnmäßig selbst schon viel durchgemacht, aber ohne Zähne im vorderen Bereich war ich noch nie länger als einen halben Tag. Haben Sie Ihren Zahnarzt gefragt, warum Ssie solange warten müssen ? Wenn er keine zufriedenstellende Antwort gebe , dann haben Sie die Möglichkeit, den Zahnarzt zu wechseln. Gehen Sie auch zu Ihrer Krankenkasse und schildern den Fall. So kann es auf jeden Fall nicht mehr weitergehen.
Ich wünsche Ihnen Mut zu diesen Schritten und viel Erfolg.
Liebe Grüße

erstellt: 07.02.2011 - 10:36

Dana C. aus Frankfurt

Hallo, die Schmerzen waren am Samstag so schlimm, das ich die Notrufnummer gewählt habe. Dort hat man mir Gottseidank die Zahn-Uniklinik empfohlen. Da bin ich dann auch gleich hin. Die Ärzte dort waren sehr nett, aber die Behandlung war halt nicht gerade angenehm. Ich bekam einen Zugang gelegt und wurde kurz nakotisiert, die Wund wurde aufgemacht und ein Eiterherd entfernt, Streifen eingelegt und genäht. Das Provisorium soll ich erst heute wieder eingesetzt bekommen. Bin mal gespannt. Zur Zeit bin ich zwar ohne Zähne aber fast schmerzfrei. Bekomme IBU 800, damit geht es im Moment ganz gut. Amoxicillin wurde abgesetzt, Streifen würden genügen.
Kann nur besser werden!
Dana C.

erstellt: 09.02.2011 - 20:20

Gaby aus Köln

zu Antwort Luisa:
Meine Schwiegermutter hatte, nachdem ihr die 2 Schneidezähne oben gezogen werden mußten, von Mitte Oktober 2009 bis Mitte Februar 2010 kein Provisorium. Die Zahnärztin meinte, der Kiefer braucht die Zeit zum Ausheilen. Im Februar bekam sie dann ihre Brücke eingesetzt. Die Frau hat sich in der Zeit zu Tode geschähmt, ging nicht ausser Haus, war seelisch am Ende. Ihre Ärztin meinte dazu nur: Wer nicht pflegt, hat eben Pech. Meine Schwiegermutter verlor ihre Zähne durch Knochenabbau im Kiefer, der sich zur Zeit auch wieder an anderen Stellen im Kiefer bemerkbar macht.
lg

Gaby








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