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Gesunde und fest sitzende Zähne geben Ihnen ein schönes und unbeschwertes Lächeln. Wir beantworten Ihnen gerne allgemeine Fragen zum Thema Zahnmedizin.

Thema:
Psychosomatische Zahnschmerzen
Anzahl der Beiträge: 7


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Bisherige Beiträge

erstellt: 12.11.2020 - 18:09

Heidi aus ...

Guten Abend, ich komme gerade vom Zahnarzt den ich wegen Zahnschmerzen aufgesucht habe. Der Arzt sagt es wären Psychosomatische Zahnschmerzen da der Zahn in der Vergangenheit immer wieder auffällig war und nie was dran war. Er wurde an die 5-6 Mal geröngt immer war alles ok.Die Schmerzen sind immer von allein verschwunden. Er hat mir jetzt Physio verschrieben zum Auflockern der Kiefermuskeln weil das auch noch ein Grund für die Zahnschmerzen sein könnte.Als die Schmerzen anfingen war ich in einer für mich sehr belastenden Situation das stimmt schon.Kennt sich da jemand aus? Macht die Psyche wirklich solche Zahnschmerzen? Ich habe zur Sicherheit schon vor ein paar Tagen einen Termin bei einem anderen Zahnarzt  zum 3D Röntgen gemacht ,mein Zahnarzt sagt wenn es dem Kopf hilft soll ich hingehen aber die Strahlenbelastung wäre ziemlich hoch.Was raten Sie mir?   Mfg


Guten Tag,

weshalb fällt es Ihnen so schwer, der Argumentation Ihres Zahnarztes zu folgen? Die "psychosomatischen Zahnschmerzen", besser bekannt als "CMD" machen heute einen relevanten Teil der täglichen zahnärztlichen Arbeit aus. Zähne können unter starken Dauerbelastungen (Knirschen, Pressen) reagieren als wären sie erkrankt. Folgen die Patienten hier nicht dem Rat ihres Zahnarztes kommt es immer wieder zu den gleichen Kaskaden von Zahnarztwechseln, neuen und aufwändigen Befunderhebungen, dann Wurzelkanalbehandlung, dann Wurzelspitzenresektion, dann Extration und danach geht es am nächsten Zahn weiter. Noch haben Sie die Wahl...

Grüße R. Roos


erstellt: 13.11.2020 - 09:47

Unbekannt aus ...

Hallo und Danke für die Antwort.Im Moment leide ich unter sehr unangenehmen Stichen im Zahn.Kann das denn auch durch die Belastung kommen?    Mfg


Hallo,

ich finde keine Information über die Vorgeschichte (auße 6X röntgen???) des schmerzhaften Zahns. Die unterschiedlichen Begriffe "psychosomatisch" und "CMD" sind mittlerweile zu allgemeinen Erklärungen mutiert, wenn sie oder er keine Erklärung mehr hat. Fünf bis sechsmal röntgen klingt schon ziemlich hilflos. Die Strahlenbelstung von modernen DVTomographen liegt untehalb der eines großen Röntgenbildes. Warum aber ein DVT? Dieses bringt keine Aufklärung. Wenn an und um den Zahn jegliche Pathologie asgeschlossen werden konnte, wäre Psychosomatik ein Thema.

Alle Gute1

Dr. Rainer Littinski, Magdeburg


erstellt: 13.11.2020 - 18:16

Heidi aus ...

Hallo, nochmals Danke für Ihre Zeit. Es handelt sich um einen kleinen Backenzahn der vor ca 8 Jahren wurzelbehandelt wurde (sehr gut sogar,beim Endotologen).Nun ist es so das der Zahn im Laufe der Jahre immer mal wieder durch Schmerzen oder Drücken im Kiefer aufgefallen ist.Er wurde dann immer durchgetestet und geröntgt.Es war aber nie was zu finden und die Schmerzen vergingen wieder.Die letzte Schmerzphase war 2017 und dauerte 2 Monate,erst als der dritte Zahnarzt mir versichert hat das alles ok ist gingen die Schmerzen weg.Jetzt bin ich wieder seit drei Wochen in so einer Phase und habe große Angst das der Zahn nun raus muss.Mein persönlicher Alptraum. Die Beschwerden fingen mit einschiessenden Blitzen bei bestimmter Mimik und Schluckbeschwerden auf der Seite an.Das war nach 2 Tagen wieder verschwunden,zurück blieben Zahnschmerzen, Drücken im Kiefer und sehr unangenehmes Stechen im Zahn.Mein Zahnarzt hat dieses Mal schon gar nicht mehr geröngt sondern nur die üblichen Tests gemacht( Klopfen, Abtasten der Wurzelspitzen,Beissen auf Blaupapier).Soll ich jetzt abwarten oder wozu raten Sie mir?  MfG


erstellt: 14.11.2020 - 07:16

Seni aus ...

Hallo Heidi,

 

ich habe deine Beiträge und die Antworten dazu gelesen. 

Ich bin eine Betroffene von ebenfalls dauerhaften “Zahnschmerzen” die keine sichtbare Ursache haben. 

Bei mir kommt der Schmerz vom Trigeminus, man nennt es Trigeminus Neuropathie. Es muss bei dir gar nicht so sein, aber man sollte es im Hinterkopf haben. Informiere dich mal im internet und/oder bei Zahnfilm.de dort findest du gute Informationen. 

Das mit den Blitzen hört sich schon nach etwas Neurologischem an. Meine Schmerzphasen beginnen oft mit kleinen Blitzen. Ich leide seit 3,5 Jahren darunter, es dauerte lange bis ich endlich die richtige Diagnose hatte. Sei froh, dass dein Zahnarzt nicht einfach wild drauflos behandelt.... das würde das Schmerzgeschehen nur verschlimmern. 

Alles Gute 

Seni


erstellt: 14.11.2020 - 11:02

Heidi aus ...

Hallo Seni, ich hab mir vieles darüber durchgelesen und werde meinen Zahnarzt drauf ansprechen.Danke    Vielleicht könnte trotzdem noch ein Zahnarzt was zu meiner Vorgeschichte sagen?   MfG



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