Re: Inlyas in allen Quadranten
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erstellt:20.10.2010 - 21:41 Verfasst von 
Zahnarzt Dr. Spaeth M.Sc. 97980 Bad Mergentheim
» e-Mail schreiben » Internetseite besuchen | Hi Marc, wenn der Patient lange Termine wünscht, kann man OK plus UK präparieren. Das Einsetzen (ich rechne pro Keramikrestauration 1/2 Std) dauert länger als das Präparieren: 6x Kleben gut 3 Stunden. Wenn der Patient nur kurze Termine wünscht, kann mann auch rechts und links splitten, d.h. OK-re und UK-re, die linke Seite später getrennt: Der Patient kann dann besser auf einer Seite kauen, wenn die Inlays im Labor gefertigt werden. Wenn Du Cerec-3D hast, kann man fast ohne Pause präparieren und gleich einsetzen. Prov: entweder Clip oder Fermit (lichthärtend) oder stabiler Dentalon o.ä. mit eugenolfreiem Zement einsetzen. Achte auf "kofferdam-taugliche" Präparationen, also möglichst wenig subgingival.
Viel Spass! Axel Spaeth Bad Mergentheim |
Re: Inlyas in allen Quadranten
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erstellt:22.10.2010 - 08:54 Verfasst von 
Zahnarzt Bieger M.Sc. 91074 Herzogenaurach
» e-Mail schreiben » Internetseite besuchen | Lieber Marc, zu beachten ist meiner Meinung nach auch, ob der Patient einen stabilen zentrischen Biß hat. Denn wenn die Stützzonen erstmal weggeschliffen sind, muß die Bißnahme ja über die Zentrik erfolgen. Provs mache ich nach wie vor ganz gerne mit Trimm (Flüssigkeit/Pulver) oder Struktur (Kartusche). Bei kleinen Inlays geht sicher auch Clip. Hier habe ich oft das Problem, dass sich approximal keine glatten Flächen herstellen lassen, da das Material nach dem Aushärten ja im Zahn bleibt und hier nicht ausgearbeitet werden kann. Das führt dann zu Entzündungen an der Papille und Blutungen die ich beim Einsetzen eigentlich gar nicht gerne habe. Aber so eine Komplettsanierung ist eine tolle Sache. Macht Spaß, rechnet sich, und man kann sich jahrelang mit seinen Patienten über die schöne Arbeit freuen. Solche Pat. kommen i. d. R. auch zuverlässig zur Prophylaxe. Viel Spaß und gutes Gelingen Stefan Bieger; MSc aus Herzogenaurach |
Re: Inlyas in allen Quadranten
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erstellt:22.10.2010 - 17:34 Verfasst von 
Zahnarzt Dr. Littinski M.Sc. 39108 Magdeburg
» e-Mail schreiben » Internetseite besuchen | Hallo Marc, einmal sollte die Toleranzgrenze des Patienten Beachtung finden. Wenn du gnathologisch fit genug bist, kannst du bei entsprechender Compliance fullmouth sanieren. Das Einkleben splitte ich bei solch komplexer Versorgung. 12 Inlays einzukleben dauert verdammt lange. Provisorische Versorgung gelingt mit allen Provimateralien, inklusive Fermit oder Clip, letztere bei höchstens 2 flächigen Inlays. Es ist günstig, vorher mit etwas Mikrofilm zu isolieren. Geht das Provi dann noch nicht raus: sehr schräg mit sehr dünnen Rosenbohrer okklusal Kanal bohren und über diesen mit geeigneter Kralle entfernen. Viel Erfolg Rainer Littinski |
Re: Inlyas in allen Quadranten
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erstellt:24.11.2010 - 07:49 Verfasst von 
Zahnarzt Stephenson M.Sc. 24220 Flintbek
» e-Mail schreiben » Internetseite besuchen | Hallo Marc ! Unter allen Umständen fullmouth. Quadrantenweise vergibt man sich jede Menge Möglichkeiten der funktionellen Optimierung. Provisorisch mache ich es dann nicht mit Clip, sondern mit Proviabdruck und Strukur bzw. chmeisch härtenden Materialien im Proviabdruck. Ist doch ne tolle Beschäftigung dann. Einsetzen dauert bei mir ähnlich lange. Gruß, Florian Stephenson |
Re: Inlyas in allen Quadranten
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erstellt:26.11.2010 - 12:21 Verfasst von 
Zahnarzt Dr. Dirlewanger MMSc 72202 Nagold
» e-Mail schreiben » Internetseite besuchen | Full mouth oder Quadrantenweise ? Muss funktionell verbessert werden (z.B. starke Abrasionen, Stützzonen(höhen-)verlust, Kippungen etc.), dann -nach entsprechend adäquater Vorbehandlung- über GB und zentrische Bissnahme alles zusammen. Sind die Stützzonen stabil und keine behandlungswürdigen Funktionseingriffe zu tätigen, dann besser quadrantenweise, weil dadurch die zentrische Okklusion besser kontrolliert und umgesetzt werden kann. Finanzielle Aspekte spielen ob so oder so keine Rolle. Gruss Wolfgang |