Thema / Frage: Zahn-Implantate für Unterkiefer

Patientenfrage #307

Fritz Beier

06.02.2009 - 09:13 Uhr

Guten Tag,
vor fast 10 Jahren wurden 8 Zahn-Implantate in meinem Unterkiefer eingesetzt, die eine Prothese halten sollte. Innerhalb von einem Jahr mussten 6 Zahn-Implantate wieder herausgenommen werden, weil sie Entzündungen und Schmerzen verursachten. 2 Zahn-Implantate konnten im Kiefer bleiben. Diese hielten aber die Prothese nicht mehr. Daher bekam ich eine herkömmliche Prothese. Aber auch hiermit habe ich nur Schwierigkeiten. Jetzt möchte ich noch mal einen Anlauf mit Zahn-Implantate wagen. Ich erhoffe mir ein deutlich unbeschwertes Leben davon. Sie scheinen alle auf dem Gebiet Zahn-Implantate spezialisiert zu sein. Glauben Sie es macht Sinn es noch mal anzugehen oder kann man davon ausgehen, dass wieder die Zahn-Implantate nicht im Kiefer bleiben? Gibt es Untersuchungen, ob man auf  Zahn-Implantate „allergisch” reagiert? Vielen Dank für Ihre Antwort.
Masterantwort #308

Zahnarzt  aus Worms
Zahnarzt
Dillenburger M.Sc.
67551 Worms


e-Mail: drdillenburger@yahoo.de
Internet: http://www.implantate-worms.de

06.02.2009 - 09:26 Uhr

Sehr geehrter Herr Beier,
daß Sie auf Implantate allergisch reagieren, ist eher zweifelhaft, da die Materialien eine enorme biokompatibilität besitzen.
Ich verstehe Ihren Wunsch nach einer erhöhten Lebensqualität mit einem "festen" zahnersazt auf Implantaten. Vielleicht sollten die Gründe, warum die Implantate damals verloren gingen, nochmals genau erörtert werden, um diesmal ein positives Ergebnis zu erzielen.Nach einer erneuten Diagnostik sollte einem neuen Anlauf nichts im Wege stehen!
Mit freundlichen Grüßen
Markus Dillenburger
Masterantwort #309

Zahnarzt  aus Alpen
Zahnarzt
Dr. Koppitsch M.Sc.
46519 Alpen


e-Mail: praxis@dr-koppitsch.de
Internet: http://www.dr-koppitsch.de

06.02.2009 - 09:37 Uhr

Sehr geehrter Herr Beier

es kann multiple Gründe und Ursachen dafür geben. Sie sollten sich dazu intensiv beraten lassen und auch einmal erruieren ob evtl. Erkrankungen bei Ihnen vorliegen deren medikamentöse Behandlung sich negativ auf Stoffwechselprozesse auswirkt wie z.B. Immunsystem, Knochenstoffwechsel (Osteoporose) etc. Die Gabe von Medikamenten über lange Zeit kann hier eine Ursache spielen. Diese sehr persönlichen Dinge sollten aber nicht über das Internet kommuniziert werden, sondern Sie sollten das mit einem Spezialisten Ihres Vertrauens erörtern.
Ansonsten sollten Sie einer erneuten Implantation positiv und aufgeschlossen gegenüberstehen, auch wenn vor einiger Zeit schon mal ein Verlust aufgetreten ist.

Kurz und schmerzlos, MfG Volker Koppitsch
Masterantwort #317

Zahnarzt  aus Böhl-Iggelheim
Zahnarzt
Dr. Fankidejski M.Sc.
67459 Böhl-Iggelheim


e-Mail: rolffankidejski@web.de
Internet: http://www.zahn-gesund.net

06.02.2009 - 16:03 Uhr

Hallo Herr Baier!
Ich möchte mich der Meinung meiner Kollegen anschließen.
Sofern bei Ihnen keine Knochenheilungsstörungen oder sonstige Stoffechselerkrankungen vorliegen steht einem erneuten Versuch nichts im Wege. Ein Gentest vorab kann klären ob bei Ihnen Probleme zu erwarten sind.
Implantatverluste sind in den meisten Fällen bakteriell bedingt. Eine gute Mundhygiene und eine professionelle Nachsorge sind für die Langzeitprognose entscheidend.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Rolf Fankidejski,M.Sc.

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