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Thema: Nachbesserungsrecht

Anzahl der Beiträge: 2

Nachbesserungsrecht

erstellt:14.02.2016 - 15:27
Verfasst von

Sabine
Bayern

Guten Tag,

Meine Frage ist : 
wie viele Nachbesserungsversuche muss man als Patient bezüglich einer Frontzahnkrone  (Zirkon, Schneidezahn im Oberkiefer) in Kauf nehmen, bezüglich über sich ergehen lassen? Ich habe nun 5 Nachbesserungsversuche und eine Neuanfertigung und eine einstündige Fahrt ins Labor zum Zahntechniker hinter mir! Nun ist es so, dass meiner Meinung nach die Krone immer noch nicht zu 100 % passt. Im Vergleich zum Gegenzahn ist die Krone zu flach geworden. Muss ich weitere Versuche über mich ergehen lassen? Die Krone ist noch nicht einzementiert nur eingeklebt.
Die Krankenkasse sagt "ja ich muss"! War nicht anders zu erwarten. Können Sie mir einen Rat geben? Darf ich zu 100% zufrieden sein oder müssen 80 % reichen?  Die Krone ist noch nicht einzementiert nur eingeklebt. Liebe Grüße Sabine 

Re: Nachbesserungsrecht

erstellt:14.02.2016 - 20:53
Verfasst von

Zahnarzt
Dr. Littinski M.Sc.
39108 Magdeburg

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Hallo Sabine,

aus meiner Sicht waren das schon 4 Nachbesserunsversuche zu viel. Ein Versuch ist realistisch. Weiter geht es bei Ihnen aber nur über eine Schlichtung der Zahnärztekammer oder ein gerichtliches Verfahren. Ein Gutachter wird in beiden Fällen bestellt. Dieser sollte dann herausfinden, ob die Arbeit suboptimal ist, oder Ihre Ansprüche zu hoch sind.

Viel Glück wünscht Rainer Littinski aus Magdeburg

Re: Nachbesserungsrecht

erstellt:15.02.2016 - 07:42
Verfasst von

Zahnarzt
Dr. Püllen MMSc
63263 Neu-Isenburg

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Sehr geehrte Sabine,

eine einzelne Oberkieferfrontzahnkrone ist eine sehr schwierige Disziplin. Ob die Möglichkeiten des Behandlungsteams "zu gering", oder Ihre Ansprüche "zu hoch" sind, lässt sich aus der Ferne nicht abschätzen. Sie können die Behandlung beenden, sollten sich jedoch mit dem Behandler  gütig EINIGEN. Von einem Gutachterverfahren rate ich eindeutig ab. 

Dr. Frank Püllen, MSc, MSc, Neu-Isenburg

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