Re: Miniimplantate
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erstellt:29.08.2010 - 00:00 Verfasst von 
Zahnarzt Dr. Fankidejski M.Sc. 67459 Böhl-Iggelheim
» e-Mail schreiben » Internetseite besuchen | Guten Abend Miniimplantate sind einstückige Implantate. Der retentive Teil (Kugelknopf) ist im Implantat intergriert. Nachteil :Verschleisst der Kugelknopf mit der Zeit, so ist unter Umständen eine Neuimplantation nötig. Herkömmliche Implantate sind zweiteilig. Der "Kugelknopf wird in das Implantat geschraubt. Bei Verschleiss einfach ausdrehen und ein neues Teil einschrauben (ohne Neu OP).
Je nach benutztem Implantatsystem sind keine relevanten Mehrkosten zu verzeichnen.
Ich persönlich nutze sog. Miniimplantate nur bei extrem schmalem Kiefer oder als provisorische Implantate. Warum wollen Sie Miniimplantate? (Werbung der Herstellerfirmen dienen deren Umsatzsteigerungen!)
Entscheidend für den Erfolg ist nicht das Implantat, sondern das Können und die vorausschauende Planung Ihres Implantologen/Zahnarztes sowie die systemmatische Nachsorge.
Viel Erfolg wünscht Ihnen Dr. Rolf Fankidejski,MSc. |
Re: Miniimplantate
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29.08.2010 - 10:09 Verfasst von Alpenveilchen Mainz | Ich dachte eigentlich nur an Miniimplantate wegen der weniger aufwändigen OP. |
Re: Miniimplantate
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erstellt:29.08.2010 - 11:20 Verfasst von 
Zahnarzt Dr. Püllen MMSc 63263 Neu-Isenburg
» e-Mail schreiben » Internetseite besuchen | Sehr geehrtes Alpenveilchen, "Mini" suggeriert: alles einfach, unkompliziert, billig, schnell, von jedem locker ohne Wissen und Kenntnisse durchführbar. Leider zu kurz gedacht. Gehen Sie zu einem auf dieser Website genannten Implantologiespezialisten uns lassen sich dort vernünftig beraten. Dr. Frank Püllen, MMSc, Neu-Isenburg |
Re: Miniimplantate
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erstellt:29.08.2010 - 15:24 Verfasst von 
Zahnärztin Jäger M.Sc. 04109 Leipzig
» e-Mail schreiben » Internetseite besuchen | Guten Tag,
Mini-Implantate ergänzen durchaus das Behandlungsspektrum (und daher denke ich nicht NUR den Umsatz der Firma) und inzwischen gibt es einige namenhafte Hersteller, die ihr Angebot damit erweitern. Der Begriff Mini-Implantate ist bei einigen Typen auch gar nicht mehr zutreffend - besser wäre Kugelkopf- oder Prothesen-Hilfs-Implantate. Sie eignen sich sehr gut und sind auch oft völlig ausreichend, um eine Prothese (oder auch Teilprothese ) zu stabilisieren bzw. zum Halten zu bringen. Weder Bruchgefahr noch Verschleiss (somit hatte ich auch noch nie die Notwendigkeit einer Neu-Implantation aufgrund von Verschleiss) habe ich bislang ( habe sehr viele schon seit einigen Jahren davon verarbeitet)nicht beobachtet, da es auch die "Mini"-Implantate in Durchmessern gibt - wie ein normales "großes" Implantat und die Prothesen durch eine spezielle "elastische" Konstruktion auf den Implantaten halten und zudem die Prothesen noch auf dem Zahnfleisch abgestützt sind. Ein Vorteil ist zudem , dass man sie auch bei sehr geringem Knochenangebot anwenden kann und der OP-Eingriff auch wesentlich unaufwändiger ist. Trotzdem muss ich sagen, dass sie oft besser für den Unterkiefer, als für den Oberkiefer geeignet sind. Es gibt sie auch mit Pfosten und sie können auch bei sehr wenig Knochen für einzelne Indikationen verwendet werden - das muss man sich, wie die Kollegen schon sagten, ansehen und dann entscheiden, ob es für Sie geeignet ist.
Freundliche Grüsse Kerstin Jäger Zahnärztin in Leipzig |