Ich habe ein ähnliches Problem. Habe im Januar im Oberkieferbereich eine Lücke mit einer Krone geschlossen bekommen. Als Pfeiler wurde der gesunde Eckzahn beschliffen und als die Brücke einzementiert war, stellte ich fest, dass die Krone über diesem Eckzahn hinten eine Wölbung hat und der Zahn jetzt auch massiver und größer war, als mein eigener. Desweiteren wurde an der Innenseite an drei Stellen die Keramik beschliffen, weil der Biß sonst nicht gepaßt hätte. Man sieht jetzt an drei Stellen die Metallschicht, eine größere Stelle und zwei winzige Stellen. Mir gefiel das überhaupt nicht. Ich habe das auch erst mitbekommen, als die Brücke schon einzementiert war. Der ZA hat mir das im Vorfeld nicht gezeigt. Er wußte schon warum.
Ich war anderentags wieder dort und er hätte mir die Brücke auch entfernt und komplett erneuert, weil ich so wütend war. Nachdem er mir aber die Risiken erläutert hat, habe ich mich schweren Herzens entschieden, die Brücke nicht wieder entfernen zu lassen. Hinter diesem Eckzahn habe ich noch einen Zahn, der einen Stift hat, dann kommt die Lücke und dann ein gesunder Zahn, an denen die Krone auch befestigt wurde. Wenn er die Brücke jetzt entfernt, kann es passieren, dass dieser Stiftzahn das nicht überlebt. Eigentlich hat er diesen Stiftzahn nicht als Pfeiler nehmen können und dadurch den Eckzahn beschliffen.
Mittlerweile habe ich mich jetzt an die Wölbung gewöhnt, kann auch gut beißen damit. Nur meine Angst ist eben auch, wie bei Ihnen, dass auf die Jahre hin, die Brücke mal bricht, weil an den kleinen Stellen schon die Keramik weggeschliffen wurde und so m.E. die Stabilität leidet. Ich weiß ja auch nicht, wie weit das Metall runtergeschliffen wurde. Zur Begutachtung bei einer anderen ZÄin wurde mir zwar versichert, dass das keinen Einfluß auf die Stabilität hätte und mein ZA nicht so viel von dem Eckzahn weggeschliffen hat, um die Zahnsubstanz zu erhalten und deshalb die Wölbung und der etwas größere Zahn zustande gekommen ist.
Man muß es ja glauben. |