
Thema / Frage: Implantatspezialist |
|
Patientenfrage #3158Ludger Neumann 06.02.2010 - 13:37 Uhr |
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin auf der Suche nach einem Behandler der mir einen Schneidezahn ersetzen soll. Ich habe mich bei 2 Ärzten erkundigt. Einer ist Spezialist Parodontologie - DGP Tätigkeitsschwerpunkte Implantologie und der andere ist Oralchirug Curicculum Implantologie der DGI. Beide haben bei mir einen guten Eindruck hinterlassen. Da wie ich immer wieder (auch hier) höre, dass der Schneidezahnbereich ein nicht so einfach zu implantierender Bereich ist (Zahnfleischrückgang, Ästhetik) frage ich mich welche Zahnarzt-Zusatzausbildung die bessere ist. Vielen Dank |
Masterantwort #3160![]() Zahnarzt Dr. Dirlewanger MMSc 72202 Nagold e-Mail: w.dirlewanger@dirlewanger.de 06.02.2010 - 23:00 Uhr |
hallo Herr Neumann,
Sie haben sich zwei gut ausgebildete Kollegen ausgesucht, die der Schwierigkeit sicherlich theoretisch und fachlich gewachsen sein werden. Wie "handwerklich" geschickt sie das Problem lösen werden, lässt sich aber erst dann sicher einschätzen, wenn wir deren Erfahrung selbst oder durch andere Patienten erlebt hätten. Insofern müssen Sie sich auf Empfehlungen anderer Patienten dieser Kollegen stützen. Ansonsten entscheiden Sie "mit dem Bauch" - dann liegen Sie auch nicht falsch. Gruß Dirlewanger |
Masterantwort #3170![]() Zahnarzt Dillenburger M.Sc. 67551 Worms e-Mail: drdillenburger@yahoo.de 08.02.2010 - 11:35 Uhr |
Sehr geehrter Herr Neumann,
eine Entscheidung ist hier schwierig zu fällen. Beide Kollegen scheinen gut ausgebildet zu sein, um ein Implantat zu setzen. Aufgrund der besonderen, ästhetisch sehr anspruchsvollen Frontzahnsituation würde ich mich -rein auf mein Bauchgefühl hörend- wohl eher für den Parodontologen mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie entscheiden: den Tätigkeitsschwerpunkt bekommen sie nur bei sehr vielen gestzten Implantaten im Jahr verliehen, das parodontologische Wissen könnte gerade falls das Weichgewebe besonders gemanagt werden muß von großen Vorteil im Frontzahnbereich sein. Aber wie gesagt: das ist nur MEIN Bauchgefühl! Fühlten Sie sich denn bei beiden wohl? Alles Gute und vile Glück bei der Entscheidungsfindung! Mit freundlichen Grüßen Markus Dillenburger |
Masterantwort #3178![]() Zahnarzt Stephenson M.Sc. 24220 Flintbek e-Mail: f.stephenson@web.de 09.02.2010 - 14:09 Uhr |
Also, da sind Sie aber bei beiden ganz sicher in guten Händen !!
gruß aus Kiel, Florian Stephenson |
Patientenergänzung #3181Ludger Neumann 09.02.2010 - 20:47 Uhr |
Ich werde mich wohl einfach für einen der beiden entscheiden.
Der Oralchirug meinte nur, dass es selbst wenn man einen Knochenaufbau macht nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich das Zahnfleisch bzw. Knochen zurück zieht. |
Masterantwort #3182![]() Zahnarzt Dr. Scholz M.Sc. 29223 Celle e-Mail: zahnaerzte-am-allerwehr@t-online.de 10.02.2010 - 09:08 Uhr |
Hallo Herr Neumann,
ganz ausschließen kann man einen Knochen- und/oder Zahnfleischschwund im operierten Bereich sicher nicht. Es gibt jedoch genügend (zuverlässige) Möglichkeiten, dieses Problem zu beheben. Es kommt sicher auch sehr auf Ihre individuelle Situation an, die wir natürlich nicht kennen! Viel Erfolg aus Celle Dr. J. Scholz, M.Sc. Parodontologie |
Frage
Antwort
Masterbeitrag
Ergänzung
Eine Antwort oder eine Ergänzung zu dieser Frage können Sie hier eingeben.
In diesem Forum stehen Ihnen über 100 Zahnärzte zur Verfügung. Damit wir Ihnen eine umfassende Antwort auf Ihr zahnmedizinisches Problem geben können, benötigen wir Informationen. Versuchen Sie daher bitte Ihr Anliegen so ausführlich wie möglich zu beschreiben. Antworten, Meinungen und Anregungen erhalten Sie kurzfristig in den nächsten 24 bis 48 Stunden.