Re: geschmacksneutrales Metall
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erstellt:26.01.2010 - 21:26 Verfasst von 
Zahnarzt Dr. Littinski M.Sc. 39108 Magdeburg
» e-Mail schreiben » Internetseite besuchen | Hallo Annette, Zum einen kann man die Titanaufbauten als Innenteleskope verwenden, dieses Metall haben Sie ja schon im Mund. Auch ein Gold- oder Zirkondioxidinnenteleskop ist eine gute Wahl. Das Außenteleskop ("Fingerhut" ähnliches passendes Teil in der Prothese)machen wir nur in Gold nach der Galvonomethode, übrigens das empfohlene Teleskop in der Implantatprothetik. Viel Erfolg wünscht Rainer Littinski aus Magdeburg |
Re: geschmacksneutrales Metall
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erstellt:27.01.2010 - 08:58 Verfasst von 
Zahnarzt Bieger M.Sc. 91074 Herzogenaurach
» e-Mail schreiben » Internetseite besuchen | Sehr geehrte Annette, klassischerweise werden die Sekundärteile (= Außenteleskope) in einer hochgoldhaltigen Legierung gegossen oder in der oben beschriebenen Galvanotechnik hergestellt. Diese Material ist unübertroffen von der Verarbeitungsgenauigkeit und dem daraus resultierenden Tragekomfort für den Patienten (Leichläufigkeit der Teleskope bei guter Friktion=Halt). Zur Frage der Geschmaksneutralität: Eigentlich sind alle in der Zahnmedizin zum Einsatz kommenden Legierungen geschmaksneutral. Nur im Kontakt unterschiedlicher Legierungen kann im Mund ein sog. galvanisches Element entstehen, daß zu Geschmaksirritationen führt, z. B. Alufolie und Amalgam! Der Kontakt zwischen Titan (als Aufbau auf den Implantaten) und einer hochgoldhaltigen Legierung (für das Außenteleskop)wird im Allgemeinen als unkritisch beschrieben. Geschmak ist jedoch ein subjektives Empfinden. Wenn Sie ganz sicher sein möchten wählen Sie die o. g. Variante: Zirkondioxid und Gold, dann sind Sie auf der absolut sicheren Seite. Gutes Gelingen wünscht Stefan Bieger, MSc aus Herzogenaurach |